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Schlodien

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Geschichte des Objekts | Geschichte des Projekts


GESCHICHTE DES PROJEKTS

 08/2009

Am 29. Juli 2009 wurde im Johann-Gottfried-Herder-Museum in Mor±g (Mohrungen), der Zweigstelle des Museums von Ermland und Masuren in Olsztyn, das Porträt von Karl Ludwig Alexander Graf zu Dohna-Schlodien (1758—1838), das durch die Polnisch-Deutsche Stiftung zum Schutze des Kulturerbes im Ermland mit Sitz in Warschau gekauft worden war, von der Stiftung als Leihgabe übergeben, damit die Museumsbesucher dieses nach 1945 verschollene Kunstwerk wieder bewundern können. Nach dem bisherigen Kenntnisstand der Fachleute wurde das hier genannte Bildnis durch den Maler C. F. Wessel, der für die Dohna-Familie tätig war, etwa zur selben Zeit, wie das 1767 von ihm signierte Bild der älteren Schwester von Karl, Amalie Luise Karoline Gräfin zu Dohna-Schlodien (1753-1828), das seit Jahren im Museum in Mor±g ausgestellt ist, geschaffen.

Lichtbilder: Auf dem Foto: Der Akt der Bildübergabe an die Leiterin des Museums in Mor±g durch ein Mitglied des Rates unserer Stiftung

 03/2009

Mit großer Freude teilen wir allen Freunden und Förderern der Stiftung mit, dass es uns im März gelungen ist, das Bildnis des vierten Majoratsbesitzers von Schlodien, des Grafen und Burggrafen Carl Ludwig Alexander zu Dohna (1758 - 1838), aus privater Hand zu erwerben. Über dieses Porträt hatten wir Sie bereits im Januar dieses Jahres informiert.

Nach Ansicht von Experten handelt es sich bei dem um ca. 1767 gemalten Porträt um ein Werk des (ost-) preußischen Malers C. F. Wessel. Im Museum in Mohrungen (Mor±g) sind zwei von diesem Künstler signierte Bildnisse ausgestellt: das erste ("Pinx. par C. F. Wessel") zeigt Carl Ludwig zu Dohna-Reichterswalde (1739 - 1813), das zweite ("Peint. 1767 per C. F. Wessel") Amalie Louise Caroline zu Dohna-Schlodien (1753 - 1828). Letzteres entstand höchstwahrscheinlich gemeinsam mit dem von uns erworbenen Porträt ihres jüngeren Bruders Carl Ludwig Alexander (1758 - 1838).

Das Gemälde wird jetzt fachgerecht analysiert und so weit wie nötig restauriert, um es anschließend mit einem Rahmen, der seiner Entstehungszeit entspricht, zu versehen. Die Stiftung führt derzeit Gespräche über eine temporäre Ausstellung des Porträts im Mohrunger Museum.

Für den Kauf des Porträts hat die Stiftung einen Kredit in Anspruch genommen, der innerhalb von 12 Monaten getilgt werden soll. Daher wendet sich die Stiftung an Sie mit der herzlichen Bitte um Spenden, für die wir uns bei Ihnen im voraus bedanken (Link zur Stiftungsbankverbindung). Die Gesamtkosten für Erwerb und Restaurierung des Porträts werden sich auf ca. 40.000 z³ (ca. 9.000 €) belaufen.

Die Provenienz des Porträts ist noch nicht gesichert. Höchstwahrscheinlich ist jedoch Schlodien der Herkunftsort dieses Bildes.


 01/2009

Von einer Person, die anonym bleiben möchte, haben wir im Dezember 2008 das Foto eines Portraits Graf Carl Ludwig Alexanders zu Dohna (1758 - 1838), des vierten Majoratsherrn von Schlodien (1781 - 1838), erhalten. Das Original befindet sich gegenwärtig in privater Hand. Es ist unklar, ob es aus Schlodien oder aus einer anderen Sammlung stammt. Es wäre sehr hilfreich, wenn jemand den Herkunftsort dieses Bildes identifizieren könnte.

Der Stiftungsvorstand erwägt, das Portrait eventuell zu erwerben, um damit eine Zusammenführung der Überreste des nach Januar 1945 in alle Winde verstreuten Inventars aus Schlodien einzuleiten.

Lichtbilder: Das Bildnis; - die letzten Herbst und Winter in Schlodien waren besonders schön.


 09/2008

Dieses Frühjahr haben wir die letzte noch bestehende rechtswidrig errichtete Bauanlage innerhalb des Objekts und zwar zwei Schweineställe, die die Sicht auf das Schloss von der südöstlichen Seite versperrt haben, abgerissen. Dies wurde erst möglich, nachdem uns der bereits angekündigte Rückkauf einiger Parkteile, die in der Vergangenheit (nach 1945) abgetrennt worden waren, gelungen war.

Die Hauptachse der Parkanlage nach Südwesten ist eröffnet worden. Sie kann erst nach der vollständigen Bereinigung und entsprechenden Gestaltung des Parks entlang dieser Achse restlos wiederhergestellt werden.

Hiermit möchten wir uns auch bei der Stiftung der BRE Bank ( http://www.brebank.pl/fundacjabrebanku) für den an unsere Stiftung überwiesenen Schenkungsbetrag von 5.000 PLN, der für die weitere Finanzierung von Instandsetzung der Parkanlage bestimmt ist, aber auch bei allen anderen Personen bedanken, die dieses Jahr für die Überweisung eines Anteils von 1% ihrer Einkommenssteuer für 2007 an die Stiftung gesorgt haben. Aus dieser Quelle haben wir insgesamt etwa 10.000 PLN erhalten. Vielen Dank!

Im Sommer dieses Jahres haben wir ein in insgesamt 16 Tsd. Exemplaren gedrucktes vierseitiges Informationsblatt über das Objekt in Schlodien (G³adysze) an bestimmte Hotels und Museen auf dem Gebiet von heutigen Ermland und Masuren (Warmia i Mazury) übermittelt. Falls uns die Interessenten anschreiben, können wir diese Informationsblätter an alle anderen Personen oder Institutionen versenden.

Lichtbilder: Anblick der Parkhauptachse in der südwestlichen Richtung (links). Gegenwärtiger Anblick des Schlosses vom Südosten - im Hintergrund Ruine des Wagenschuppens und Pferdestalls (rechts).


11/2007

In den Tagen von 16. bis 17. November 2007 haben die Mitglieder des Stiftungsrates der Stiftung: Herren Andrzej Urban und Maciej Urban zusammen mit dem Kunsthistoriker aus Berlin Herrn Dr. Guido Hinterkeuser das Ehepaar Elisabeth (geb. Burggräfin und Gräfin zu Dohna-Schlodien) und Wilhelm Dreischhoff in Recklinghausen besucht.

Ziel des Besuchs war, außer dem gemeinsamen Kennenlernen, sammeln von allen möglichen Informationen betreffend Schlodien von einer der letzten lebenden Einwohnerinnen des Schlosses. Wir verfügen über eine, mehrere Stunden dauernde Tonbandaufnahme von dem Treffen.


09/2007

Am 18. September 2007 wurde Schlodien (G³adysze) von Herrn Dr. Peter Schabe (Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz, Görlitz) besucht, den Herr Prof. Dr. Andrzej Tomaszewski (Technische Universität Warschau, Fakultät für Architektur, Leiter des Instituts für Denkmalspflege),
Herr Prof. Dr. Christopher Herrmann (Universität Danzig, Lehrstuhl für Geschichte, Kunstgeschichtliches Institut),
Herr Dr. Eugeniusz Gorczyca (Polsko-Niemiecka Fundacja Ochrony Zabytków Kultury - Polnisch-Deutsche Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz, Warszchau), sowie
Herr Mag. Miros³aw Jonakowski (vom Wojewodschaftsamt für Denkmalschutz im Ermland und Masuren, Allenstein - Olsztyn, Leiter der Zweigstelle in Elbing - Elbl±g) und
Herr Dr. Andrzej Rzempo³uch (Ermland- und Masurenmuseum, Allenstein - Olsztyn) begleitetet.

Die Stiftung vertraten bei diesem Besuch Herr Maciej Urban - Stifter, und Andrzej Urban - Mitglied des Stiftungsrates.


 05-06/2007

Nun haben wir begonnen, die einst abgetrennten und jetzt wieder abgekauften süd-östlichen Parkteile (an der gegenwärtigen Einfahrt) intensiv aufzuräumen. Die in diesem Geländeteil befindlichen provisorischen Wirtschaftsgebäude, die auf Kosten der bereits früher zerstörten Schlossküche errichtet worden sind, werden abgerissen, wobei gleichzeitig der dort einst verlaufende historische Wassergraben, der die Anlage in der Vergangenheit umringte, wiederhergestellt werden wird.

Lichtbilder: Auf dem Gelände des durch Wiederkauf erlangten Parkteils befinden sich Trümmer eines von den Schlosswirtschaftsgebäuden (Unterkünfte für Bedienstete), das einst an die bereits nicht mehr existierende (weil willkürlich abgerissene) Schlossküche angrenzte (Bild unten in der ersten Spalte). Auf Kosten der damals abgerissenen Küche wurden zwei Schweineställe gebaut (Bild unten in der zweiten Spalte), die nun zum unverzüglichen Abbruch anstehen.


04/2007

Mitte April haben wir an die Mauer der im Besitz der Stiftung stehenden Schlossruine von Gladysze zwei neue Banner angebracht, und zwar in deutscher und in polnischer Sprache, welche die den historischen Bau besuchenden Touristen auf die Spendensammlung zum künftigen vollen Wiederaufbau dieses Objektes hinweisen. Die meisten Touristen erhalten auch zum Andenken an den Besuch in Gladysze diese Banner in Miniatur, als vierseitige bunte Informationsschriften mit Angaben über das Objekt und über die Stiftung. Der Erfolg dieser Aktion ließ nicht lange auf sich warten:
Der Erste, der auf unseren Aufruf mit einer Spende von € 50 bereits am 18.04.2007 reagierte, war Herr Dr. Kilian Heck aus Deutschland, bei dem wir uns aufs Herzlichste bedanken möchten! (Wir wurden nicht ermächtigt, Näheres über den Sponsor zu berichten).


 02-03/2007

Im letzten Winter wurde, ähnlich wie ein Jahr zuvor (vgl. 04/2006), die zweite Phase der Rodung vom wilden Pflanzenbewuchs in dem seit mehr als 50 Jahren vernachlässigten Park durchgeführt. Eine weitere Rodungsphase für den Wildbewuchs planen wir für den kommenden Winter (2007/2008). Diese Maßnahmen werden weiter fortgesetzt werden, bis es möglich wird, die Parkanlage in ihrer ursprünglichen Form wiederherzustellen. Ein wesentlicher Bestandteil des Parks ist seine Wasseranlage: der Graben rund um den Park und die Teiche auf dem Parkgelände; die Wiederherstellung dieses Wassersystems stellt eine Voraussetzung für die Revitalisierung der gesamten Parkanlage dar.

Mit Freude können wir mitteilen, dass es der Stiftung gelungen ist, weitere Parkteile, die man einst abgetrennt hatte und die für die Funktion des Objektes wichtig sind, wieder anzukaufen. Diejenigen bereits nur wenigen Teile, die noch übrig blieben, sind für den Betrieb der Gesamtheit nach dem Wiederaufbau nicht mehr relevant.

Es wurde eine Bildpräsentation ausgearbeitet, die einen kurzen Überblick über die Objektgeschichte bietet und einige der bisher durchgeführten Vorbereitungsarbeiten zum geplanten Wiederaufbau veranschaulicht. Diese Darstellung setzt sich aus drei Teilpräsentationen (in PowerPoint), jeweils mit etwa 200 Dias, zusammen. Diese Präsentation kann auf jedem PC mit einem CD-Antrieb abgespielt werden.

Eine CD mit dieser Präsentation wird jedem Sponsor, der die Stiftungsziele mit der Spendenüberweisung von mindestens 100 EUR oder 400 PLN unterstützte, als ein kleines Dankeschön übersandt.

Lichtbild: Der Winter dauert immer noch an. Das Gewässersystem ist voll von Wasser. Leider litten alte und kranke Bäume unter diesem Winter sehr stark, ihr Zustand bedarf eines schnellen Handelns. Die Verluste im Baumbestand der Parkanlage, und insbesondere an alten Bäumen, können Jahr für Jahr größer werden.


10/2006

Wir teilen Ihnen mit, dass die Bankkonten der Stiftung ab Oktober 2006 bei der Deutschen Bank S. A. geführt werden.


 09/2006

Die Mitglieder des Stiftungsrates, Herr Maciej Urban und Herr Andrzej Urban, nahmen an der 13. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger teil. Die Konferenz findet wechselweise in Polen und in Deutschland statt. Dieses Jahr wurde die Tagung in der Zeit vom 27. September bis 01. Oktober 2006 vom Deutschen Polen-Institut in Darmstadt unter Mitwirkung des Herder-Instituts in Marburg veranstaltet. Herr Andrzej Urban hat den Teilnehmer das Kurzreferat zum Thema "Voraussetzungen und Bedingungen für den Wiederaufbau der Schloss- und Parkanlage in Schlodien (G³adysze), einem Sitz des Geschlechts Dohna" vorgetragen. Der Widerhall, auf den das Kurzreferat gestoßen war, hat den Stiftungsinitiatoren große Freude bereitet.

Das vorstehend genannte Kurzreferat wurde auch (in erweiterter Form) bei einem Treffen der eingeladenen Gäste und Freunde der Stiftungsinitiatoren bei der Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland in Darmstadt präsentiert. Aus Ursachen, auf die die Veranstalter keinen Einfluss nehmen konnten, kam es leider nicht zu Kontakten mit Angehörigen der Dohna-Familie, das für die Ziele des geplanten Schlosswiederaufbaus in G³adysze (früher Schlodien) wichtig wäre.

Lichtbild: Herr Andrzej Urban bei der Präsentation des Kurzreferats während der Tagung.


08/2006

Am 3. August hat uns in Schlodien Graf Fabian zu Dohna besucht, der ein sehr großes Interesse an dem geplanten Schlosswiederaufbau und an allen diesem Ziel gewidmeten Arbeiten zeigte.


06/2006

Der Frühling, der dieses Jahr lange auf sich warten ließ, machte auch den wahren Ausmaß von Ordnungsarbeiten, die im Winter im Park durchgeführt wurden, erst recht sichtbar. Der Park scheint am "Raum" gewonnen und teilweise seinen "wilden" Charakter verloren zu haben. Der Wildbewuchs wurde absichtlich nicht sehr intensiv beseitig, damit das Umfeld der alten, wertvollen und schönen Bäume nicht zu schockartig geändert wird.
In der Zeit 11. bis 13. Juni haben wir in Schlodien Besuch bekommen:
- aus Berlin: Hr. Dr. Guido Hinterkeuser, dem Verfasser eines 500 Seiten starken Buches, das den Umbau der Zeit um 1700 vom Berliner Schloss betrifft (Das Berliner Schloss - Der Umbau durch Andreas Schlüter, Siedler Verlag, Berlin 2003) und vielen anderen wertvollen Publikationen im Bereich Kunstgeschichte und Denkmalpflege.
- aus München: Franz-Anton Freiherr v. Ketteler mit seiner Gemahlin Elisabeth, die wieder die Sommerferien im Ermland verbringen.
die sich mit großem Interesse die Aktivitäten der Stiftung bei dem geplanten Wiederaufbau des Objektes in Schlodien erläutern ließen und sich bereit erklärten, sie nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten zu unterstützen.


05/2006

Am 4. Mai 2006 wurde der Stiftung der Status einer gemeinnützigen Organisation verliehen.
Infolge dessen wird den Sponsoren die Möglichkeit eröffnet, Schenkungsbeträge, die für satzungsmäßige Ziele der Stiftung überwiesen werden, von der Steuerbemessungsgrundlage in Abzug zu bringen. Dies dürfte sich wohl auf die Finanzkapazitäten der Stiftung und somit auf die Umsetzung ihrer Ziele fördernd auswirken.


 04/2006

Im Winter hat man die erste Phase der früher geplanten Rodung von wild wachsenden Bäumen und Sträuchern im Park, die sich dort nach 1945 meistens auf den damals zugefrorenen Teichen ausgesät haben und nun überall wuchern, beendet. Die beiliegenden Bilder vermitteln einen Eindruck davon. Die alten und schönen Bäume gewannen dadurch die ihnen gebührende weite Perspektive (wenn auch nicht vollständig) wieder. Die nächste Rodungsetappe ist für den Winter 2006/2007 vorgesehen.

Lichtbilder: Und wieder ist der Frühling da...


 11/2005

Planunterlagen zur Absicherung und Restaurierung bestimmter Objekte des Gewässersystems im Park. Abschluss der Arbeiten an der architektonischen Bestandsaufnahme des Schlosses. Auftragsvergabe über die Erstellung der vorläufigen Kostenkalkulation für den Wiederaufbau.

Lichtbilder: Der Winter kommt!


 10/2005

Weitere Pflanzenbeseitigung in der Schlossnähe und im Schlossteich vor der Frontfassade. Bestandsaufnahme des Gewässersystems im Objekt. Erwerb des Eigentumsrechts am Parkteil an der Teichgrenze vor der Schlossfassade zur Dorfstraße.

Lichtbilder: Das Schloss, seine Innenräume und Umgebung nach der Durchführung der ersten Ordnungs - und technischen Arbeiten. Ein Teil der Kellerräume ist wegen ihres ungewissen Zustands nicht zugänglich. Die Trümmer Schutt/Geröll? lagen innerhalb des Schlosses fast 1 m hoch; merkwürdigerweise trägt einer der heutigen Einwohner von Gladysze, der hierher nach 1945 eingezogen war (letztes Bild) und eine Reihe der hier geführten Arbeiten beaufsichtigte, den Familiennamen Werner - so hieß auch der Eigentümer von Schlodien, der 1645 sein Besitztum an die Familie Dohna verkauft hatte.


 09/2005

Schuttabfuhr und -absicherung auf eine Deponie im Parkgelände.

Lichtbilder: Abtransport der letzten Schuttreste zur Zwischenlagerung im Park.


 08/2005

Auftragsvergabe über architektonische und bautechnische Bestandsaufnahme im Schloss.

Lichtbilder: Aus dem Schloss selbst und von dessen nächster Umgebung wurden die gefällten Bäume und Sträucher beseitigt. Der Schutt aus den Schlossräumen wurde nach sorgfältigem Aussortieren zwecks Abfuhr und Einlagerung an einer geeigneten Stelle im Park nach außen gebracht.


07/2005

Auftragsvergabe und Durchführung der Rodung von im Schlossinneren und in der Schlossumgebung sowie in anderen Bauten nach deren Niederbrennung wachsenden Bäumen und Sträuchern. Auftragsvergabe und Durchführung der Schuttsortierung und -beseitigung aus dem Inneren des Schlosses und anderer Bauten.


 06/2005

Bestandsaufnahme der Parkpflanzen zwecks Erfassung von Baum- und Straucharten, -zustand und -anzahl sowie von Art und Umfang der Sicherungs- und Pflegearbeiten.

Lichtbilder: Beginn der Ordnungsarbeiten auf dem Gelände um das Schloss sowie in dessen Innenräumen.


 05/2005

Gründung der Polnisch-Deutschen Stiftung zum Schutze des Kulturerbes von Ermland mit notarieller Urkunde. Gerichtliche Eintragung der Stiftung. Weitere fotographische Bestandsaufnahme des aktuellen Zustands vom Park und Schloss in Schlodien (G³adysze).

Lichtbilder: In den 20 Jahren seit dem Brand von 1985 wuchsen um das Schloss herum, auf dessen Mauern und Trümmern starke Bäume und dichte Sträucher, die neben den Witterungsverhältnissen auch am schnellen Untergang des Objektes mitschuldig waren.


04/2005

Übertragung des Besitzes an der Schloss- und Parkanlage in Schlodien (G³adysze). Kontaktaufnahme mit der Dienststelle des Denkmalsschutzes in Elbing (Elbl±g). Sammeln historischer und technischer Unterlagen, einschl. der Bildvermessungsdokumentation von Schlossräumen. Vorläufige fotographische Bestandsaufnahme vom Park und Schlossanlage. Festlegung eines Arbeitsplans zur Aufräumung des Geländes.


03/2005

Entstehung die Idee, eine Stiftung ins Leben zu rufen, deren Ziel es wäre, das Kulturerbe von Ermland (Warmia) zu schützen, wobei besonderes Interesse der Schloss- und Parkanlage in Schlodien (G³adysze) gelten würde. Erarbeiten des Stiftungsstatutes. Verhandlungen zur Übernahme der Verfügungsrechte über die Liegenschaft in Schlodien (G³adysze).


 1985

Lichtbilder: Das Schloss in Schlodien im Jahre 1985. So sahen das Schloss und einige Nebengebäude (Pferdestall und die Orangerie) vor der endgültigen Zerstörung durch den Brand aus.


 1930

Lichtbild: Das Schloss in Schlodien um 1930 (auf dem Bild) vom Park her gesehen.


 1830

Lichtbild: Das Schloss in Schlodien um 1830 (Lithographie von A. Duncker). Ansicht von der Gartenseite (entlang der Südwest-Achse gen Nordosten), an der rechten Schlossseite; hinter den Bäumen ist der Durchgang zur Orangerie sichtbar. Die vorne sichtbare Brücke hatte es nie gegeben (sie existiert dort nur dank der Einbildungskraft des Künstlers).



Zuletzt aktualisiert am: 02.11.2009 r.
Copyright © 2005 Polnisch-Deutsche Stiftung zum Schutze des Kulturerbes im Ermland
Entwurf und Ausführung: